SAAS IT-Lösung für die neue Förderperiode

Der Anfang der neuen Förderperiode – positive Ergebnisse der laufenden Diskussionen zwischen den Mitgliedstaaten auf EU-Ebene (MFR, Brexit etc.) vorausgesetzt – ist bereits in einigen Monaten geplant.

Die Kommission empfiehlt in Erwägung (46) zu der neuen Allgemeinen Verordnung (COM (2018) 375 final):

(46) Für einen schnelleren Beginn der Programmdurchführung sollte die Verlängerung von Durchführungsregelungen des vorherigen Programmplanungszeitraums vereinfacht werden. Sofern keine neue Technologie erforderlich ist, sollten die für den vorherigen Programmplanungszeitraum eingerichteten Computersysteme – mit entsprechenden Anpassungen – beibehalten werden.

Unser Eureka-Programm ist für die Förderperiode 2021-2027 vollumfänglich fertig programmiert und kann ohne größere Anpassungen sofort (weiter) genutzt werden. Für den EFRE und den ESF sind alle Funktionalitäten hinsichtlich des Prüfpfads, der vereinfachten Kostenoptionen, Antrags-, Abrechnungs- und Auszahlungsverfahren, Indikatorenerhebung und Steuerungsverfahren in jedes kleinste Detail implementiert. Die neue Logik der Zahlungsanträge und Rechnungslegung, deren Anlagen, Unregelmäßigkeiten und die jährliche Übersicht der durchgeführten Kontrollen stehen bereit und werden automatisch vom Programm erzeugt.

Hiermit erübrigen sich umfangreiche Investitionen in neue IT-Anwendungen und die neue Förderperiode kann IT-technisch in bewährter Praxis ohne Verzögerung – im Sinne der Kommissionempfehlung – beginnen.

Die Funktionalitäten zur Fördermittelverwaltung und -management werden aktuell auch genutzt, um eine Vielzahl von Nationalen Förderprogrammen in jeglichen Fachbereichen umzusetzen. Auch die Umsetzung von Nationalen Förderprogrammen kann somit sofort beginnen bzw. weitergeführt werden.

Lediglich die IT-mäßige Einrichtung der neuen Operationellen Programme mit deren Prioritätsachsen und Förderprogramme ist noch umzusetzen. Diese Aufgabe ist in Eureka mittels Konfiguration unkompliziert realisierbar, so dass wir anbieten möchten, diese Aufgaben im Rahmen der üblichen Wartungs-/Service-Level-Verträge zur Sicherung der Betriebsbereitschaft der IT-Systeme zu leisten.

Ihnen entstehen dadurch für die IT-Entwicklung keine zusätzlichen Kosten und sie könnten die neue Förderperiode aus IT-Sicht rechtzeitig, ohne Zeitverzug und ohne große Investitionen für die Entwicklung neuer IT-Anwendungen, sparsam und wirtschaftlich beginnen lassen. Alternativ wäre diese Option auch als Interimslösung denkbar.